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Drohung gegen Pankows Antifa
31.03.2008
Neues Deutschland
Von Peter Nowak
- Gezielte Einschüchterungsversuche durch Angehörige brauner Cliquen -
>>Der Tag der Abrechnung kommt noch im April<<. Eine Mail diesen Inhalts traf am 25.
März bei einer Pankower Antifagruppe ein. Adressiert war sie an drei namentlich
genannte junge Leute. In einer Pressemitteilung haben mehrere Antifa-Gruppen aus
dem Nordosten der Stadt, darunter die Antifaschistische SchülerInnen-Vernetzung,
das Antirassistische Heinersdorf-Bündnis und die Pankower Solid-Gruppe, diese
Drohung in einem Offenen Brief bekannt gemacht.
Die unterzeichnenden Gruppen sehen eine Anti-Antifa am Werk, die Aktivisten gezielt
einschüchtern will. Schließlich habe es in den letzen Wochen schon mehrere solcher
Angriffe gegeben. Bei Drohmails sei es nicht geblieben, berichtet Martin Stern vom
Antirassistischen Heinersdorf-Bündnis. Schon im Oktober 2007 seien Aufkleber mit den
Namen der drei Antifas und dem Zusatz >>Wir denken an Dich<< aufgetaucht.
Am 20. Januar sei einer der namentlich genannten Antifas am S-Bahnhof Pankow von
Rechten mit den Worten >>Da ist er ja endlich<< angepöbelt und verfolgt worden. Am
9. Februar gingen in seiner Wohnung mehrere Scheiben zu Bruch. In der Nähe des
Tatorts seien Aufkleber der Vereinten Nationalisten Nordost gefunden worden.
Das Antifabündnis vermutet im Umfeld dieser rechten Kameradschaftsszene auch die
Urheber der Drohungen. >>Ihr Ziel ist weiterhin der Aufbau sogenannter national
befreiter Zonen, also Angsträumen für Andersdenkende<<, so Stern. Besonders im
Visier sind neben Nichtdeutschen auch Personen, die nicht in das
rechtsextremistische Weltbild passen. Erst am 25. Februar hatten 20 Neonazis, die in
einer Kneipe in Pankow feierten, zehn Linke mit Bierflaschen und Schlagstöcken
angegriffen.
Darüber wurde in den Medien berichtet. Doch die gezielte Drohungen im Alltag würden
von der Öffentlichkeit häufig kaum wahrgenommen. Die Betroffenen werden mit ihren
Ängsten allein gelassen, beklagt Martin Stern. Dann könnte genau das Eintreten, was
die Rechten erreichen wollen: Die Bedrohten ziehen sich aus der politischen Arbeit
zurück oder verlassen den Stadtteil. Einer solchen Entwicklung will das
Antifa-Bündnis mit der Veröffentlichung der Drohungen entgegentreten. >>Wir wollen
deutlich machen, dass rechte Gewalt anfängt, wo im Alltag gezielt Andersdenkende
eingeschüchtert werden<<.
Quelle: Neues Deutschland, 31.03.2008
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.: Ein Wochenende für antifaschistische Strukturen :. |
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Dienstag, 11..November 2008:
Antifaschistischer Aktionstag
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Freitag, 14.November 2008:
internationale Antifa-Konferenz16:00 Uhr, Berlin
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Festival (Tag1)
19:00 Uhr, Kato, Eintritt 16€
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Samstag, 15.November 2008:
Antifaschistische Demonstration 14:00 Uhr, S+U Bhf. Pankow
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Festival (Tag2)
Einlass: 18:30 Uhr, Kato, Eintritt 16€
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